Punkt, Punkt, Punkt #26 – Angst

12421488_945759122179301_812749515_nPunkt, Punkt, Punkt #26 – Angst (The only thing to fear is fear itself)

„So, first of all, let me assert my firm belief that the only thing we have to fear is fear itself — nameless, unreasoning, unjustified terror which paralyzes needed efforts to convert retreat into advance. In every dark hour of our national life a leadership of frankness and of vigor has met with that understanding and support of the people themselves which is essential to victory. And I am convinced that you will again give that support to leadership in these critical days.“

Franklin D. Roosevelt, 4. März 1933

„So lassen Sie mich zunächst meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass es nur eine Sache gibt, die wir fürchten müssen, Furcht selbst — namenloser, unvernünftiger, unbegründeter Terror, der nötige Anstrengungen lahmlegt, Rückschritt in Fortschritt zu verwandeln. In jeder dunklen Stunde unseres nationalen Lebens hat eine Führung von Freimut und Energie auf Verständnis und Unterstützung der Menschen selbst getroffen, die für den Sieg essenziell ist. Und ich bin überzeugt, dass Sie in diesen kritischen Tagen wieder dieser Führung diese Unterstützung zukommen lassen werden.“

Franklin D. Roosevelt, 4. März 1933 (Übersetzung)
Angst vor der Angst? Angst vor Leben, Angst vorm Sterben, Angst vor …
In unserer heutigen Welt gibt es viele, viele Dinge die Angst einflößen, regional genauso wie global. Die Kunst ist vermutlich diejenigen, sich aus ihrem Griff zu befreien und Dinge zu tun, obwohl wir sie fürchten, oder genau deswegen.
Als Beispiel, mein erster Stadionbesuch nach den Angriffen in Paris und der Terrorwarnung mit Spielabsage des Länderspiels in Hannover, war zunächst von einem sehr mulmigen Gefühl begleitet. Doch wenn man sich umsah und so viele andere Fans entdeckte, denen man ihre (kleine) Angst ansah, wusste man alles richtig gemacht zu haben. Nicht absagen und zuhause bleiben, sondern hingehen.
Schlagen sind für mich, ich weiß bis heute nicht, woher diese Furcht kommt, ein absolutes No-GO. Trotzdem wollte ich, dass meine Tochter nicht von meiner Angst beeinflusst wird, und habe ein Exemplar gemeinsam mit ihr, im Zirkus angefasst. Mein Herzschlag lag dabei dicht an der Rekordmarke, aber ich biss die Zähne zusammen. Man kann seiner Angst begegnen, um sie zu schmälern, wenn man sich traut.
Eine Angst begleitet mich, seit ich einige Menschen aus dem engeren Umfeld an schwere Krankheiten,  verloren habe. Die Angst vor dem Ende. Nicht davor Tod zu sein, denn das ist eine Tatsache, die über kurz oder lang eintritt. Der Weg dorthin ist das, was mich Furcht einflößt, gegen die ich bisher kein wirksames Mittel gefunden habe, außer nach dem Prinzip carpe diem in den Tag zu starten.
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Nach diesem mit Angst behafteten Beitrag wende ich mich einem gemütlichen Sonntag mit hoffentlich viel Sonnenschein zu und genieße die Stunden.
Was macht euch Angst und wie habt ihr das Thema umgesetzt?
Der Ausstieg der Briten macht mir zwar keine echte Angst, aber mit Besorgnis verbinde ich ihn in jedem Fall.
Weil der Vorschlag zum Jokerthema kam, und wir diese Idee mehrheitlich befürwortet hatten, bitte ich um Vorschläge dazu. Und wir einigen uns auf ein bis zwei. Der Durst ist ja jetzt schon weg . Ich könnte mir zu Beispiel; Was ich euch schon immer mal zeigen wollte als ein Thema für den Joker vorstellen.

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Punkt, Punkt, Punkt #25 – Licht und Schatten-Durst

Punkt Winnie

Punkt, Punkt, Punkt #25 Licht und Schatten und Ich habe Durst (sorry!)

Zunächst muss ich mich entschuldigen und den Grund dafür nennen, warum heute zwei Themen dran sind. Ich habe schon vor einigen Woche die Tabelle bis zum Jahresende mit euren Vorschlägen bis zum Jahresende ergänzt. Dabei ist mir ein Thema Ich habe Durst durch die Lappen gegangen. Dadurch, dass die Themen schon so lange vorher feststehen, sind mach Beiträge schon länger vorbereitet. So war es in diesem Fall, weshalb beide Stichworte für diesen Sonntag gelten.
Tut mir wirklich leid, ich hoffe das es nur diese eine Woche betrifft. Ihr nehmt bitte das Thema eurer Wahl und müsst wegen meiner Schusseligkeit nicht beides verbloggen.

Licht und Schatten ist ein Thema für Woche 25 von Punkt, Punkt, Punkt. Ich liebe Fotos mit Schatten, allerdings habe ich diese Liebe erst relativ spät entdeckt.

Sieh zu, dass die Lichtverhältnisse klar sind! Stell dich so zur Sonne, dass es keine Schatten gibt! Schatten im Foto versauen die Aufnahme!

Schnee von gestern, ich weiß, aber bei der Durchsicht meiner Festplatte musste ich feststellen, dass die Leitsprüche wohl noch immer recht fest in meinem Unterbewusstsein bzw. meinen Fotoaktionen verankert sind. In dieser Woche fehlte mir zudem die Zeit, noch einmal mit der Kamera loszuziehen und diesen Umstand abzuschalten.

Trotzdem habe ich drei Fotos gefunden, die recht gut zu Licht und Schatten passen.

Schatten I

Dorthin möchte ich bald wieder. Der Blick aus unserem Ferienhaus in Fort Lauderdale auf den Kanal am frühen Morgen war einfach nur der Hammer.

Schatten II

Auch wenn auf diesem Foto der Schatten leider nicht ganz mit eingefangen ist, finde ich die Form einer Weinflasche doch ziemlich interessant.

Schatten III

Auch im letzten Foto geht es tierisch zu. Neben den Elefanten wirft auch ein Vogel (könnte ein Marabu sein) seinen kleinen Schatten auf das Wasserloch. Das Bild stammt aus Tsavo Ost in Kenia.

Damit wäre mein Pulver auch schon verschossen. Ich bin allerdings ziemlich sicher, dass es in dieser Woche sehr viele schöne und toll umgesetzte Bilder zum Thema geben wird. Ich habe mir fest vorgenommen, viel mehr Fotos mit Licht und Schatten zu machen.

Ich habe Durst

Ich gestehe, dass ich die Nachricht wegen des von Frau Tonari erst kurz vor Abgabeschluss  gelesen habe. Nichtsdestotrotz wollte ich für meine Schusseligkeit gerade stehen, was  insofern nicht allzu schwierig war, weil ich immer Durst habe.Es gibt es auch genügend Fotos zum Thema Durst und so manches zum Thema Lust auf ein Getränk. Ich zeige euch zwei, bei dem zu einem leckeren Getränk auch tolle Gesellschaft zugegen war.

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Diesen Absacker Äppelwoi gab es nach dem Junggesellinnenabschied von Manu. Wir waren fix und fertig nach diesem wunderbaren, sonnigen und superlustigen Tag.

DSC_0343Falls ihr einen guten Äppler in netter Gesellschaft genießen wollt, schaut mal bei dieser Dame vorbei, dort klappt es fast immer .

_MG_3123Ausschnitt des Getränketischs zum Jahreswechsel 2014/2015 mit unserem Meedscher-Stammtisch und Anhang. Am nächsten Tag war ich krank , aber das könnt ihr euch sicher vorstellen.

Eigentlich fehlt jetzt noch das Bild von der Caipi auf der Resi, oder ein Bild aus der Mopskneipe, aber die kennt ihr schon zur Genüge.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag, wir werden heute wohl „nur“ faulenzen (Samstag Stammtisch) und bin wie immer gespannt auf eure Beiträge.

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Punkt, Punkt, Punkt #24 – Chaos

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PPP #24 Chaos

Das Thema für Woche 24  Punkt, Punkt, Punkt ist Chaos. Ein Wort, das man in vielerlei Richtungen auslegen kann. Soll man es aber im Bild festhalten, wird das Chaos und die Überlegungen dazu chaotisch, zumindest bei mir. Was wähle ich aus? Was zeige ich?

Chaos gibt es in schön, zum Beispiel wenn man zu einem tollen Festival geht und die Parkplatzsituation davor chaotisch ist. Wenn man renoviert und zunächst alles im Chaos versinkt, man aber danach eine schöne neue Umgebung hat. Oder die Stelle eines Polterabends, an der noch nicht gefegt und aufgeräumt wurde.
Unschön ist es natürlich auch oft, dieses Chaos. Man denke an Unwetter, die sehr schnell ins Chaos führen können oder terroristische Akte, die sich das in Chaos stürzen auf die Fahne geschrieben haben.
Beispiele fallen mir reichlich ein, aber ich überlege noch immer, was man als Foto dazu wählen könnte. Der Ansatz Polterabend, gar nicht so übel, leider habe ich nur Fotos auf Fotopapier und auf Scannen keine Lust.
Im Duden nachgeschlagen fand ich als Synonym unter anderem Saustall, da hätte ich ein Bild, aber das kennt ihr alle schon. Auch Planlosigkeit wird aufgezählt. Bin ich öfter einmal , aber selten dann, wenn jemand die Kamera hochhält.
Auch über die Herkunft des Wortes weiß ich nun mehr:

lateinisch chaos < griechisch cháos = der unendliche leere Raum; die gestaltlose Urmasse (des Weltalls) Quelle Duden

Lange Rede, kurzer Sinn, es muss ein Bild bebastelt werden, um zu einem Chaos zu werden, und das habe ich getan. Man nehme ein Foto vom Strand, an dem eine chaotische Zusammenstellung von Dingen liegt, die die Wellen herangetragen haben.
Strandchaos

Danach bearbeite es so lange unkoordiniert und chaotisch mit einer Fotosoftware, bis es so ausschaut:

Strandchaos II

Chaotische Idee, chaotische Ausführung, chaotisches Bild, aber Spaß hat es alle Male gemacht .

Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag und bin neugierig darauf, welches Chaos ihr auf eurem Blog zum Thema angerichtet habt.

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